Pressestimmen

 

Mit „Windstärke 1“ macht das Flötespielen Spaß

Das Notenbuch mit dem fröhlichen Titelbild fällt auf: Eine Mühle steht auf einer saftig grünen Wiese, weiße Wolken ziehen über den strahlend blauen Himmel. Eine besonders dicke Wolke, auf deren Rücken zwei lachende Kinder sitzen, bläst so kräftig in eine Flöte hinein, dass sich die Mühlenräder drehen.

„Windstärke 1“ heißt das Buch mit 49 Stücken für Sopranblockflöte im Zwei- bis Sechstonraum, die der Emsbürener Musiklehrer Bernhard Gortheil komponiert hat. Erschienen ist es Anfang des Jahres in dem Musikverlag De Haske, der das Notenheft auf der Frankfurter Musikmesse präsentierte.

 

„Windstärke 1“ ist eine Sammlung sehr leichter Lieder (vom Volkslied über Samba bis Rap) für die Blockflöte, die Abwechslung in den Einzel-, Gruppen- und Klassenunterricht bringen. Schon ab der fünften Unterrichtsstunde können sie gespielt werden und bescheren den Kindern ein schnelles Erfolgserlebnis. Das ist beim Lernen eines Musikinstrumentes sehr wichtig, damit die Motivation nicht nachlässt. Dem Heft ist außerdem eine Begleit-CD beigelegt, die das Üben erleichtert und zum Spielen anregt. Jeder Titel ist jeweils zweimal eingespielt: Eine Aufnahme mit Flöte und Begleitmusik zeigt, wie sich das Stück anhören soll. Beim zweiten Mal fehlt die Flöte, sodass die Musikschüler gefordert sind. Es macht Spaß und spornt an, das Lied schnell zu lernen, um es zu der Playback-Begleitung spielen zu können.

„Es gibt viel zu wenig ganz leichte Stücke, die fetzig sind. Die meisten Blockflötenschulen sind nicht mehr zeitgemäß. Die Kinder kennen aus dem Fernsehen und Internet ganz andere Rhythmen und Melodien und möchten so etwas spielen“, erzählt Bernhard Gortheil.

Immer wieder hat er zu verschiedenen Anlässen Lieder für seine Schüler komponiert: für ein Schulfest oder eine Weihnachtsfeier. „Die Kinder müssen das Lied mitsingen und es nach Hause mitnehmen, sodass es zum Ohrwurm wird. Dann wollen sie es in der nächsten Stunde wieder spielen“, sagt der Musiklehrer.

Für Schüler komponiert

 

Schon die zum Teil sehr witzigen Titel der Lieder machen neugierig und wecken die Lust aufs Ausprobieren: „Nachbar, bind den Pudel an“, „Wildschwein Willi“ oder „Tisket, a Tasket“. Die meisten haben auch einen Text, was das Lernen erleichtert, außerdem können Mitschüler, die kein Instrument spielen, die Lieder mitsingen.

 

Das Notenbuch ist so aufgebaut, dass der Tonumfang schrittweise vom Zwei- bis zum Sechstonraum erweitert wird. Daher eignet sich „Windstärke 1“ hervorragend als Ergänzung zu jeder Blockflötenschule, kann aber auch als eigenständiges Lehrwerk eingesetzt werden.

Elisabeth Tondera, Neue Osnabrücker Zeitung - April 2013

 

Wanted Deat Or Alive
 Saxophon-Quartett Chili-Notes S-A-T-B

Es handelt sich hier um einen echten Eye- und Ear-Catcher. Ein extrem cooles Stück, bei dem man sich als Zuhörer die Verbrecherjagd in dunklen Gassen extrem gut vorstellen kann. Mit einer entsprechend phantasievollen Verkleidung und Choreografie der Saxophonisten ist das absolut unübertreffbar und stellt den sonntäglichen ARD-Tatort locker in den Schatten :-)

Und….? Kriegen sie ihn am Ende…?

 

Ebay-Mitglied - Beurteilung Sept. 2014

 

 

Per Express durch die Musikgeschichte

...das Genre Blasmusik klingt zunächst etwas vermufft nach Marsch und bierseligen Zeltfesten. Dass dies nicht so sein muss, stellten die Orchester eindrucksvoll unter Beweis. Den Einstieg machten die jüngsten Mitglieder des Schüttorfer Vereins, die „Bläserbande“. Was sie schon gelernt hatten, durften sie das erste Mal präsentieren. Eine qualitative wie auch musikalische Überraschung folgte der anderen.

 

 

Windstärke 1

Musikschule des Emslandes begeistert Kinder

Trotz Lampenfiebers bewiesen die Kinder in der bis auf den letzten Winkel gefüllten Aula der Grundschule Salzbergen starke Nerven, gaben im richtigen Moment das Geübte zum Besten und zeigten sich zu Recht stolz auf ihre Leistung vor einem großen und begeisterten Publikum.

Die Musikschule des Emslandes vermittelt Grundschulkindern im Rahmen von Klassenmusizierprojekten grundlegende Musikkenntnisse, Spielfertigkeiten und die Freude am gemeinsamen Musizieren. Unter der Leitung von Bernhard Gortheil und Kathrin Klugmann bewiesen die Klassenorchester der Grundschulen Emsbüren, Leschede, Holsten-Bexten, Spelle und Salzbergen in einer Vielzahl unterschiedlichster Melodien eindrucksvoll ihr erlerntes Können.

Allesamt Schüler der Musikschule des Emslandes, präsentierten sich die Kinder unter dem Motto „Windstärke 1“ und wurden für ihre klangvolle Leistung mit einem nahezu orkanartigen Applaus belohnt.

Die Blockflötenakrobaten der ersten und zweiten Klassen spielten taktvoll, flott und ohne Scheu, die Bläserbanden der dritten Schuljahre intonierten auf Querflöten, Klarinetten, Saxofonen, Trompeten und Tenorhörnern ein musikalisches Potpourri, und der Klarinetten-Express nahm swingend-mitreißende Fahrt auf. Viele der originellen Orchesterstücke wie z. B. „Nasi Goreng“ wurden eigens von Bernhard Gortheil komponiert, der den musikalischen Nachwuchs souverän durch ein tolles Klangerlebnis dirigierte.

 

Anne Bremenkamp. Lingener Tagespost Juni 2012

"MuKis" lassen Pinguin tanzen

Albstadt-Ebingen. Mehr als 100 Grundschüler, die seit Jahren den "MuKis"-Unterricht der Musik- und Kunstschule Albstadt genießen, haben mit Trompeten, Gitarren, Blockflöte und Melodika nun ihren großen Auftritt in der Festhalle gehabt: am "MuKiS-TAG".

Ein besonderer Höhepunkt des MuKiS-Tags war die Aufführung des Singspiels "Wilhelmine Pinguine". Maritta Beuchel und Gunnar Schierreich schlüpften als Erzähler gekonnt in viele Rollen und verstanden es, die Geschichte so lebhaft zu gestalten, dass alle im Saal aufmerksam zuhörten und kein Laut zu hören war – obwohl die Festhalle bis zum letzten Platz besetzt war und die Hälfte der Zuhörer Grundschulkinder waren.

Unterstützt wurde die Erzählung vofür eine rundum gelungene Auffn einem Orchester aus "Streichhölzern" und "Regenbogenstreichern", das fröhlich und gut zusammenspielte, dem homogen singenden Kinderchor "Canto allegro", als Pinguine verkleidet, sowie kleinen Ensembles und Solisten, die alle mit Können und Spielfreude überzeugten. Langanhaltender, tosender Beifall war der Lohn für eine rundum gelungene Aufführung sowie all die Mühen in der Vorbereitungsphase.

Im Anschluss durften die Kinder alle Instrumente im Foyer der Festhalle selbst ausprobieren. und machten rege Gebrauch von dieser Chance.

Was die Aufführung auch zeigte: Nach den Schwierigkeiten in der Spardiskussion ist die Musik- und Kunstschule Albstadt wieder "voll da" als Bildungseinrichtung, auf die die Stadt Stolz sein kann.

Schwarzwälder-Bote,18.07.2012

 

Professionelles Ensemble
Saxophonquartett “Quadrophonia”

... Hatte das Ensemble bisher die klassischen Möglichkeiten vorgeführt, folgte mit der Uraufführung des Werkes “Die Kirmes” (Text: Wilhelm Busch, Musik: Bernhard Gortheil) die Demonstration der humoristischen Fähigkeiten des Saxophons. Zu den reihum von den einzelnen Musikern vorgetragenen Sprechgesang untermalten die jeweils restlichen Mitglieder mit ihren Saxophonen und Schellen das Geschehen der Wilhelm-Busch-Posse und verhalfen so dem Werk zu einer perfekten Aufführung. Dem Komponisten Gortheil (Musiklehrer an der Musikschule des Emslandes) ist hiermit zweifellos eine herausragende Komposition gelungen, die schon spontan bei erstmaliger Darbietung gefällt und wert ist, verlagsmäßig veröffentlicht zu werden.

Karin Kunstmann,  Neue Osnabrücker Zeitung

 

Musik voller Witz

Für eine interessante Besetzung hat Bernhard Gortheil „Fink und Frosch“

(Edition Moeck 2144) komponiert, näml­lich für Sopranblockflöte und Klarinette in B (wahlweise auch Fagott, Violoncello oder Kontrabass).

Das nicht allzu schwierige Stück ist voll­ler Witz und erfordert auch etwas schaus­spielerisches Talent von den Interpret-Innen, die den Text von Wilhelm Busch immer wieder in das Spiel einbinden.

 

Verband von Blockflöten-Lehrern Österreichs

 

 Streifzug vom Ernsten zum Heiteren

Immer dann, wenn Bernd Gortheil ein Konzert mit der von ihm geliebten Klarinette ankündigt, darf man auf eine musikalische Überraschung gespannt sein; jedesmal gibt es etwas Neues aus seiner Kompositionsfeder.

... Bernd Gortheil hatte für die einzelnen Kompositionen Bearbeitungen geschrieben und damit wieder einmal sein Händchen für Harmonielehre und Metrik bewiesen. Er führte auch seine in Musik gesetzte Beschreibung seiner Kinder auf, von ihm und Meike Leluschko sprizig auf den Klarinetten musiziert. “Der Marsch der Elefanten”, Cha-Cha für Anna” und “Two great Guys” riefen ware Begeisterungsstürme hervor, weil die Kompositionen genau das trafen, was der Titel versprochen hatte.

Neue Osnabrücker Zeitung

 

Lyrisch, launig, lecker

Benefizkonzert zugunsten des Vereins Frauen helfen Frauen

 

"Hurra, der Lenz ist da!": In einem lebendigigen Dialog machten Vorsitzende Ursula Feldmann und der Emsbürener Komponist Bernhard Gortheil ihren rund 90 begeisterten Gästen Appetit auf Musik, Menü, muntere Momente und mitmenschliche Hilfe, die im Forum für kulturelles Schaffen (Fokus) idealen Entfaltungsraum fanden.

Während das Team um Hotelier Alexander Vehren in der Küche des Restorants Delikatessen zauberte, begeisterten im Konzertsaal die Kompositionen aus der Feder Bernhard Gortheils mit hintergründigem Witz und klangvollen Überraschungen. An der Klarinette entführte der Emsbürener Vollblutmusiker mit den befreundeten Künstlern Elisabeth Groth (Querflöte/Blockflöte), Elisabeth Drescher (Fagott), Lulzim Bucaliu (Klarinette) und Peter Löning (Gitarre) in ein vielfältiges Melodienpotpourri, dem Elisabeth Tondera mit aparten Rezitationen und charmanten Interpretationen Stimme und Stimmung verlieh. ...

 

Neue Osnabrücker Zeitung, 24. März 2012   Anne Bremenkamp

 Musik, die Körper und Seele bewegt

Zum ersten Mal durfte die jüngste Bläserbande mit dem „Bläserbanden-Lied“ unter der Leitung von Corina Wullkotte und Christopher Greß ihr Können beweisen. Die Gesichter verrieten volle Konzentration, die Körper waren angespannt. Nach dem letzten Ton atmeten sie tief durch und ernteten strahlend einen dicken Applaus.

Münstersche Volkszeitung

“Klangreise” war Paradebeispiel für die hervorragende pädagogische Zusammenarbeit

... Ein erster Höhepunkt des Konzerts war die “Musikalische Klangreise”, die gemeinsam von den beiden Bläserklassen des Musikvereins und Schülern der Katholischen Grundschule Schüttorf aufgeführt wurde. Es gesellten sich zu den Bläserklassen einschließlich einer Gitarrengruppe etwa 65 Erst- und Zweitklässler als Projektchor sowie eine Flötengruppe und das 13-köpfige Streicherensemble der Schule. Die Klangreise war somit ein Paradebeispiel für hervorragende pädagogische Zusammenarbeit.

Grafschafter Nachrichten 2007

 

 

Die Bläserbande

einige neue Ideen für die Ausbildung des eigenen Nachwuchses bieten (Matthias Riedel, neue musikzeitung 11/09)

 

Mit der Bläserbande liegt jetzt ein gut durchdachtes Konzept für junge Blech- und Holzbläser vor, das einen methodisch sinnvollen und musikalisch interessanten Klassenunterricht verspricht. Man darf gespannt auf die Fortsetzung sein. (Lutz Göhmann, üben&musizieren 6/09)

„Lieder für jeden Tonraum, überwiegend deutschsprachig angelegt und insgesamt so, dass die Kinder das cool finden, sich also richtig als Bande verstehen - eben mit richtigen Banden-Songs. [...] Vor allem aber ist dies das wesentliche Charakteristikum der Bläserbande: das Tonmaterial ist für alle Blasinstrumente gleich!(Bernhard Gortheil, Autor der Bläserbande, üben&musizieren 2/10)

'Die Bläserbande' ist ein aufregendes Konzept für den kreativen und praxisorientierten Musikunterricht in Grundschulen und wird ganz sicher auch vielen Blasorchestern

 

Wilhelmine Pinguine

Viel Neues hat auch der Klimperbein Verlag zu bieten: „Wilhelmine Pinguine“ lautet der Titel eines Erlebniskonzerts für Kinder ab vier Jahren. Bernhard Gortheil (Komposition) und Lotte Dietzfelbinger-Roy (Texte, Dramaturgie), beide Musiklehrer, haben gemeinsam ein Konzert geschaffen, das einerseits in höchst vergnüglicher, die Aufmerksamkeit des jungen Publikums fesselnder Form die Orchesterinstrumente und deren Zusammenklang vorstellt und andererseits Kindern und Jugendlichen Gelegenheit gibt, miteinander zu musizieren.

Neue Musikzeitung 2006/3

 

 

 

 

Mit innovativer Kraft

Gortheil, der die Idee für den Nachmittag geliefert hatte, war es gelungen, nicht nur die jeweils passende Musik zu finden, sondern sie auch, soweit erforderlich, für dasQuintett zu bearbeiten. Bernhard Gortheil überrascht auch Fachleute immer wieder mit seinen Arrangements und eigenen Kompositionen, die mit Phantasie geschrieben sind und mehr hergeben als nur eine sauber gearbeitete Gebrauchskomposition. Seine Musik zu Wilhelm Buschs “Kirmes” erntete großen Beifall, der sicher auch den Musikanten des Quintetts galt.

Dr. Hermann Wiarda, Neue Osnabrücker Zeitung

 

Die Kirmes

Ein Vergnügen war's, ein absolut ungetrübtes, dem Ensemble der besonderen Art “Arundo Donax” zuzuhören. Die vier Klarinettisten (Birgit Grezella, Petra Wesenick, Andreas Fingberg-Strohtmann und Thomas Krause) gefielen allein schon durch ihr eigenwilliges Programm, welches sie mit alpenländischem Fläir und Kirmes-Atmosphäre á la Wilhelm Busch zu bereichern wußten. Das Publikum folgte dem köstlichen Dialogen mit gespannter Aufmerksamkeit und würdigte das souverän beherrschte, schwierige Wechselspiel mit anhaltendem Beifall.

Rohrblatt (2002), Heft 4

 

Gelungener Abschluss der Emsbürener Musiktage

... Der gestaltete Kontrast ist auch in Bernd Gortheils “March meets Rock” konstituierend. Beginnend mit einem 6/8.Marsch, wechselt das Stück in eine verrockte Instrumental-Version des bekannten Studentenliedes “Gaudeamus igitur”. Frei spielbare Soli von Trompete und Altsaxofon garnieren die Tutti-Passagen. Auch das für ein “richtiges” Rockkonzert obligatorische Schlagzeugsolo fehlte nicht.

Martin Kolbe, Lingener Tagespost

siehe YOU Tube: http://www.youtube.com/watch?v=07CJEJXYSbA

 

 

Die kühne Müllerstochter, Schützenfest auf der Dorfwiese

.. Bernhard Gortheil geht kompositorisch einen Schritt weiter: Er komponiert für die geübteren Gitarristen und Klarinettenspieler ausdrucksvolle Programmusik, die zu fröhlicher Musikalität und rhythmischer Sicherheit erzieht und klangliche Differenzierung lehrt. Seine Arbeiten vermitteln durch Klangmalerei, auch mit kecken synkopischen und harmonischen Übertreibungen, scharfe und doch humorvolle Bilder, z. B. Seine Musik zu Wilhelm Buschs “ Die kühne Müllerstochter” oder die Sommerimpressionen, ausgedrückt durch die Titel “Sonnenaufgang am Teich” - Insektenkonzert - Schützenfest auf der Dorfwiese”. Von Nachahmung etwa des Franzosen Saint-Saens keine Spur, es ist Gortheils eigener Stil.

Dr. Hermann Wiarda, Neue Osnabrücker Zeitung

 

Professor Bäßler referierte in Emsbüren

 

.... positives Beispiel sei die Uraufführung von Bernhard Gortheils „Lustige Klangreise“ durch sieben Schulen und der Musikschule des Emslandes.

 

Hans Bäßler offenbarte eine Vision: Ein zu erreichendes Ziel seien Schulen in der Art der englischen Community Schools, wo den ganzen Tag Leben sei und die Orte kulturellen Lebens seien.

 

Rapahael Bonitz, Lingener Tagespost 2006

 

Ablußkonzert Emsbürener Musiktage

Ein Flötensignal gibt, wie bei einer alten Dampflok, das Zeichen zum Aufbruch der „Lustigen Klangreise" von Bernhard Gortheil. Diese Uraufführung eröffnete die Abschlussveranstaltung der Emsbürener Musiktage 2006.
Sie war gleichzeitig ein Paradebeispiel für gute pädagogische Zusammenarbeit, denn das „große Klassenmusizierorchester" kam aus insgesamt sieben allgemein bildenden Schulen sowie der Musikschule des Emslandes.
Gortheil verbindet in diesem Werk auf vorbildliche Weise eine einfache Melodie aus fünf Tönen mit unterschiedlichen rhythmischen Elementen und variiert diese in vielfältiger Weise. Das Bestechende ist, dass bei diesem Arrangement alle mitmachen können.

Raphael Bonitz, Lingener Tagespost

 

Buntes Märchenfest im Fokus Emsbüren

Der Froschkönig stand nicht nur äußerlich im Mittelpunkt des Geschehens. Um diese Figur ging es auch bei der musikalisch-literarischen Darbietung, die von den Schülerinnen und Schülern der Musikschule bravourös mitgestaltet wurde. Der Theatersaal im Fokus konnte kaum alle Besucher fassen, die unbedingt die Uraufführung des “Froschkönigs” erleben wollten. ... Bernd Gortheil schrieb die Begleitmusik für Querflöte, B-Klarinette, Bass-Klarinette und Gitarre, die vier jungen Musikerinnen und Musiker spielten, mal der Lesung begleitend, mal selbstständig eine athmosphärische Überleitung schaffend. Mal brachten sie lautmalerisch die Bewegungen des Frosches zum Ausdruck, dann “zeichneten” sie wieder die liebliche Prinzessin und lieferten reichlich Stoff für Fantasie.

Elisabeth Tondera, Lingener Tagespost 2002

 

Haut les notes !

Sans aller jusqu'à parler d'identité, le sentiment d'appartenance à un territoire se forge souvent autour d'événements festifs et le concert donné vendredi 2 avril par les trois orchestres juniors des écoles de musique de l'antenne du Pays tarusate du Conservatoire des Landes participait de cette démarche. Une démarche confortée par la présence de plusieurs élus, dont Bernard Subsol, président dudit conservatoire, Armandine Beaugier, responsable de la commission culture de la CCPT, et Vincent Lesperon, maire de Saint-Yaguen, qu'entourait un nombreux public de parents et amis des musiciens.
Le concert, dirigé tour à tour par les trois chefs d'orchestre de talent que sont Frédéric Sièze (Rion), Anne-Marie Meurisse (Tartas) et Frédéric Laurent (Pontonx), a mis en valeur de jeunes musiciens, dont certains n'ont une pratique que de quelques mois, même si quelques-uns se sont découvert cette passion sur le tard. Les trois formations ont puisé dans un répertoire riche et varié.
Les trois orchestres ont entraîné les mélomanes dans un voyage musical éclectique, à la fois jazzy avec « Romance in blue » de Bernard Gortheil, hispanique avec « Paso flamenco » de Victor Lopez, oriental avec « Hatikva, » mélodie israëlite qui est un hymne d'espoir. Et pour final, un clin d'œil aux nnées disco qui invitait à la danse
.

 

Grundschule begab sich auf musikalische Weise in die Vogelwelt

... Eröffnet wurde der lustige Vogelreigen von der Bläserbande unter der Leitung von Bernhard Gortheil. Mit dem Stück Sommerball im Hühnerstall konnten die Kinder hautnah erleben, wie ein ganzer Hühnerhof uf der Bühne zum Leben erwachte “Kikidu” noch schnell ein Ei gelegt wurde.

Lingener Tagespost 2007

 

Wilhelmine Pinguine ging auf wunderbare Reise
 

Rheine: Viele Neuproduktionen von Kindermusicals sind in den letzten Jahren erschienen. Dieser spezielle Markt wurde dabei überschwemmt von Werken, die musikalische und textliche Qualität ebenso vermissen ließen wie eine an den Bedürfnissen und Rezeptionsfähigkeiten ihres jungen Publikums ausgerichtete szenische Konzeption. Da war es ein besonderes Vergnügen, das Erlebniskonzert "Wilhelmine Pinguine" in der Rheiner Stadthalle zu genießen. Denn das Werk des Komponisten Bernhard Gortheil und der Autorin Dietzfelbinger-Roy zählt ohne Zweifel zu den positiven Beispielen dieses Genres. Hier gelang der Spagat zwischen pädagogischem Ansatz und niveauvoller Unterhaltung, von dem man keine Minute missen möchte. 120 kleine und große Akteure hatten sich von der Musikschule der Stadt Rheine unter der Leitung von Dirk von der Ehe betreut über Monate im Rahmen ihres Instrumentalunterrichtes in diese wunderbare musikalische Geschichte eingearbeitet. Kostüme waren in liebevoller Detailarbeit hergestellt, Dekorationen und Requisiten passend zu einem stimmigen Bühnenbild zusammengefügt worden. In 14 Spielsequenzen wurde die Geschichte des kleinen Pinguinmädchens zum Leben erweckt, das so gerne Tänzerin wäre. Da reiste man mit ihr und dem Walross durch die Ozeane, besuchte das Erdbeereisland, sah rappende Eisbären, tollpatschige Clowns im Zirkus Larifari. Zauberer, Muskelmänner und Artisten, alles was Kinder sich so erträumen, war für die Zuschauer zum greifen nah. Und wie es bei jeder guten Geschichte kommen muss, am Ende erfüllte sich der Traum von Wilhelmine Pinguine als Tänzerin im Zirkus, gab es eine glückliche Heimkehr ins eisige Pinguinland. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf, die Spielsequenzen waren sensibel aufeinander abgestimmt. Dirk von der Ehe übernahm dabei mit differenzierter Rezitation die Rolle des Erzählers, die Rahmengeschichte faszinierte mit sorgfältig auf die Erlebniswelt der Kinder abgestimmter Sprache. Diese Inszenierung war für die Ausführenden sicherlich genauso ein Erlebnis wie für die vielen kleinen und großen Besucher, die bereitwillig sich vom Geschehen auf der Bühne einfangen ließen. Fast professionell erschien die Aufführung von "Wilhelmine Pinguine" in der Rheiner Stadthalle. Hier zeigte sich, dass sich dieses Werk für Kinder auch bei den Möglichkeiten einer "normalen" Musikschule dazu eignet, für Musik zu faszinieren und gleichzeitig niveauvoll zu unterhalten, ausgezeichnete Basisarbeit zu leisten - dies nicht nur bei der Realisation für die Frankfurter Uraufführung im Februar 2006, sondern eben im alltäglichen Musikschulbetrieb.

 

siehe You Tube: http://www.youtube.com/watch?v=Kf5E27_yyx0

http://www.youtube.com/watch?v=_5Nm3uH1xXQ

 

Emsbürener Jugend musiziert

Bernhard Gortheil hatte sich etwas Hübsches einfallen lassen. Für seine Klarinettenschüler hatte er zur Notenfeder gegriffen und eine spaßige Musik zu Wilhelm Buschs “Die kühne Müllerstochter” geschrieben und führte sie an diesem Abend zum allerersten Male auf. Spielerisches Geschick, Freude an der originellen Musik schufen einen guten Kontakt zu den Zuhörern und wurden zum Höhepunkt des Abends. Wohl dem Lehrer, der so etwas kann. Dass Gortheil über diese Musik so nebenbei noch eine Reihe von musikalischen Elementen und Formen an seine Schüler weitergibt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Lingener Tagespost


 
Axel Engels
Rheine 20.5.20060

Fink und Frosch

Die Zugaben begannen mit einer reizvollen Komposition Bernhard Gortheils aus dem Jahre 2008. Wilhelm Buschs bekanntes Gedicht „Fink und Frosch“ wird nicht nur rezitiert, sondern auch in Musik übersetzt. Zum Vergnügen des Publikums gestaltete Jan Mons den Fink auf der Pikkoloflöte und der Komponist selbst den Frosch auf der B-Klarinette. Ein rundum erfreulicher Abend!

Grafschafter Nachrichten 2008

 

Fink und Frosch

Impressionen aus Holland

Fink und Frosch haben wir am Sopran-Blockflöte und Alt hobo gespielt. We haben viel Spaß bei die Musikpraxis.
Noch mehr, wenn wir dieses Stück spielte für das Publikum.
Sie hörten ein echter Vogel und einem Frosch.

Wir lieben spezielle Musik. Wir wollen unser Publikum gerne überraschen.

Hanneke Schalkoort

 

Die Bläserbande 

Üben & Musizieren 2/10

Big Beat hat selbstverständlich einen Taktstock in der Hand  weil er nun mal der Boss ist und den Ton angibt. Puste Jan ist der Junge mit dem basecap. Und wie sein Name schon andeutet, ist er zuständig für alles, was mit Luft und Atmung zu tun hat. In der Muckibude hat Schiebe Max das Sagen. Als Posaunist kennt er sich nämlich bestens damit aus, was der Lippen- und Gesichtsmuskulatur gut tut, während die Coole Klara stets ihre feine Ohren offen hält und sich darum kümmert, dass im Orchester alle sauber spielen. Und dann sind da noch Brumm-Ede, Power Kati, Saxo Tine und Triller Liese  alles in allem also acht putzmuntere Kids in einer echt starken Gruppe: als Bläserbande haben sie irren Spaß daran, gemeinsam die Welt der Töne zu entdecken, miteinander Musik zu machen und manches Abenteuer mit den unterschiedlichsten Instrumenten zu erleben. Und das auf spielerische Weise, fern ab von jedem trockenen Unterricht und vor allem ohne jede Überforderung.
Die Bläserbande heißt das neue Unterrichtsmaterial für den Klassen- und Gruppenunterricht, das vor rund einem Jahr erschienen und explizit auf Schülerinnen und Schüler des dritten und vierten Grundschuljahres zugeschnitten ist. „Für die Zielgruppe ab dem fünften Schuljahr gibt es eine ganze Menge Material, keine Frage. Aber es gibt wenig, was wirklich gut passt für Kinder in den beiden letzten Grundschulklassen“, konstatiert Bernhard Gortheil, der Vater der Bläserbande. Der Musikschulpädagoge aus dem Emsland hat mehr als acht Jahre an der Erkundungsroute gearbeitet, auf dem sich Big Beat und seine jungen Freundinnen und Freunde fortan bewegen können. Bernhard Gortheil reagiert damit auf die Tatsache, dass sich das Klassenmusizieren in den letzten Jahren quasi zeitlich nach vorne verschoben hat und in den Schulen bereits viel früher damit begonnen wird: „Diese Entwicklung ist durchaus sehr erfreulich, denn im fünften Schuljahr haben viele ihr Hobby schon gefunden! Wenn man dann erst mit der Musik beginnt, ist es manchmal schon zu spät, dass daraus etwas Bleibendes wird.“ Wer ganz früh seine ersten musikalischen Erfahrungen macht, hat da einen Vorteil. Das Gefühl des Miteinanders, der Gemeinschaft, erste Erfolgserlebnisse in der Gruppe sind Aspekte, die das Interesse der Kinder am eigenen Musizieren unterstützen und wach halten. Gortheils Bläserbande unterscheidet sich gegenüber den meisten Schulen für ältere Kinder dadurch, dass es erst einmal sehr langsam vorangeht. Es sei keinesfalls nötig, „schon auf der zweiten Seite des Unterrichtsmaterials in einem Fünftonraum zu arbeiten“, so Gortheil. Weniger ist mehr, sagen sich auch die Kids von der Bläserbande. Die wissen zwar, dass sie sich im Laufe der Zeit einen Raum von fünf Tönen und später mehr als einen fast chromatischen Oktavraum erobern werden, starten aber erst einmal ganz bescheiden. „Damit Big Beat in der Anfangszeit besser Anweisungen  ich nenne sie ‚vereinfachte Spielanweisungen' - für alle Instrumente geben kann, habe ich die ersten fünf Töne als tiefsten Ton, zweittiefsten Ton, mittleren Ton usw. bezeichnet. Es gibt auch spezielle Handzeichen und Dirigierbewegungen, die im Lehrerband beschrieben sind.“ Begonnen wird also mit dem „mittleren Ton“  und der kann durchaus für drei, vier Wochen interessant sein und bleiben. Nicht zuletzt, weil Big Beat in dieser Zeit viel Aufmerksamkeit investiert, um die Schüler von Anfang an mit elementaren Dingen beim Musizieren vertraut zu machen: Haltung beim Spiel, der Ansatz, der Vorgang der Tonerzeugung und anderes mehr. Parallel dazu wird selbstverständlich auch Bekanntschaft geschlossen mit der Pause. Außerdem entwickelt Brumm-Ede für alle Bläserbanden-Mitglieder deren „Geheimsprache“ hinter der sich die Zählzeiten im Takt verbergen. Puste Jan präsentiert derweil eine erste gut nachvollziehbare Atemübung. Und was ist ein Wiederholungszeichen? Auch das erfahren die Freunde der Bläserbande schon ganz zu Anfang. Dabei merkt eigentlich niemand, das dies alles „nur“ Übungen sind. Ganz im Gegenteil: es sind Lieder, deren Rhythmus und Text sich Bernhard Gortheil hat einfallen lassen. „Lieder für jeden Tonraum, überwiegend deutschsprachig angelegt und insgesamt so, dass die Kinder das cool finden, sich also richtig als Bande verstehen  eben mit richtigen Banden-Songs. Wenn sie aus dem Unterricht kommen, müssen sie spontan dieses Lied singen, es flöten, dieses gemeinschaftliche Klangerlebnis mitnehmen, der Funke muss überspringen!  Diese Erfahrung habe ich machen können.“ Später kommen auch traditionelle Lieder hinzu, die jeder kennt und die den Aha-Effekt beim Wiedererkennen liefern. Diese einfachen Lieder ermöglichen die Mitwirkung der Bläserbande bei Schulveranstaltungen, Vorspielen oder Konzerten. Die Kinder können so schon früh ihr Erlerntes präsentieren.
Vor allem aber ist dies das wesentliche Charakteristikum der Bläserbande: das Tonmaterial ist für alle Blasinstrumente gleich! „Das ist längst nicht selbstverständlich, denkt man etwa an den Bruch, der entstehen kann, wenn Trompete und Klarinette zusammen spielen und sich dabei in anderen Tonräumen bewegen. In der Bläserbande ist es stets derselbe Tonraum“, erläutert Gortheil. Man kann alle Stimmen mit allen Instrumenten üben. So herrscht nirgends Leerlauf in der großen Gruppen. Anders als bei Verwendung von Unterrichtsmaterial, bei dem beispielsweise die Klarinetten gezieltere Zuwendung benötigen als die übrigen Instrumente. „Gruppenunterricht ist dynamisch und schnell. Ich kann mich nicht sehr ausführlich oder lange mit einem Thema befassen sondern muss schnell reagieren, kurze Anweisungen geben, damit ein Fluss in den Unterricht kommt, Spannung bestehen bleibt. Ich kann alle Übungen mit allen machen!“ Und ziemlich rasch führt die Bläserbande dank zwei- oder dreistimmiger Lieder hinein in den Orchesterklang. Erst wenn alle Stimmen geübt sind, werden die Aufgaben ganz konkret verteilt.
Doch bevor das Orchester überhaupt steht, dreht sich erst einmal das Instrumentenkarussell! Dazu hält das Unterrichtsmaterial den beigelegten Flyer Unser Instrumentenkarussell bereit, der auch im 10er-Pack separat erhältlich ist (für die Anfangsphase).Wer mit der Bläserbande unterwegs ist, soll schon gleich zu Beginn ganz viele unterschiedliche Erfahrungen machen auf ganz unterschiedlichen Blasinstrumenten. „Schüler und Eltern sollten im Idealfall keine speziellen Wünsche haben“, wünscht sich Bernhard Gortheil. „Die ersten vier bis sechs Wochen lernen alle alles kennen: Basiswissen Ansatz, Atmung, die ersten Notenkenntnisse... und jedes Instrument soll ausprobiert werden. Zwei Fachlehrer betreuen diese Testphase. Schüler merken, was ihnen liegt. Auch die Lehrer machen sich Notizen, um nach der Erkundungsphase Empfehlungen aussprechen zu können. Im Lehrerband sind zwei mögliche Basisbesetzungsmodelle angegeben, allerdings nur beispielhaft.“ Auf dem Flyer tragen die Kinder drei Favoriten ein. In Absprache mit den Kindern, Lehrern und Eltern erfolgt dann die Zusammenstellung des Orchesters.
Noch weitere auf die Praxis zugeschnittene Hilfen hält der Lehrerband bereit. Ein Kapitel etwa widmet sich konkret den Instrumenten, ihrer Geschichte, deren Aufbau, Haltung, Ansatz und Tonerzeugung. Außerdem gibt es Tipps hinsichtlich der Organisation und Planung einer Bläserbande. Eine Begleit-CD liefert Unterstützung, wenn Instrumente wie Klavier, Cajon oder Percussion-Instrumente mit einbezogen werden sollen.
Die Bläserbande zielt zunächst einmal auf die gebräuchlichen Instrumente: von Querflöte über Klarinette und Saxofon, über Trompete, Posaune und Tenorhorn bis hin zur Tuba. „Man kann das ad libitum erweitern. Aber weil die Bläserbande im Grundschulbereich eingesetzt wird, will ich das Modell übersichtlich halten. Wenn es an einem Ort einen Oboenlehrer gibt, der gern sein Instrument unterrichten will, kann er problemlos bei der Bläserbande die Oboe einbauen...“ Und auch für den Fall, dass hier oder da ein Horn, eine Trompete in C oder auch ein Drumset Bläserbanden-Mitglied werden möchte, ist gesorgt. Entsprechende Zusatzstimmen werden zeitnah auf der gerade entstehenden Homepage www.blaeserbande.de zum Downloaden eingestellt. „Keine Frage, man muss die Schüler schon etwas führen und ihnen das Gefühl vermitteln, das es auch etwas Besonderes ist, Instrumente zu spielen, die vielleicht nicht so selbstverständlich sind. Nur dann klingt ein Orchester und nur dann ist es eine Gemeinschaft“, so Gortheil. „Nachher stellt man als Lehrer fest: die Kinder fühlen sich so wohl!“  und haben sich in „ihr“ Instrument verliebt.
Gute Erfahrungen hat Bernhard Gortheil in seinem Wirkungskreis auch gemacht im Hinblick auf Kooperationen zwischen Grundschulen und Musikschulen, zwischen Musikschulen und örtlichen Musikvereinen, die bei ihrer Arbeit auf sein Unterrichtsmaterial zurückgreifen. „Im Idealfall wird die Bläserbande von einem Musiklehrer und einem Grundschullehrer zusammengestellt und geleitet.“ Das Grundkonzept der Bläserbande vermeidet schließlich auch den immer wieder scheiternden Versuch zusammen zu bringen, was nicht von vornherein zusammen gehört! Eines von vielen Beispielen: Streicher und Blasinstrumente. „Hier im Grundschulbereich soll ich Instrumente miteinander kombinieren, die erst einmal gar nicht zusammen passen?“ fragt sich der Bläserbanden-Gründer Gortheil. Ein solches Miteinander kommt, ganz bestimmt. Aber eben (erst) zu passender Zeit. Bis es so weit ist, wirft Triller Liese, zuständig für die wöchentliche Übe-Tabelle, erst einmal ein Argusauge darauf, ob die Bandenmitglieder auch schön regelmäßig trainieren!

Christoph Schulte im Walde 

 

Benefizkonzert- Emskandorchester - RWE Power-Orchester

 

 

 

 

Ja, er hat es auf seine Weise gemacht und einen mehr als beachtlichen Klangkörper der symphonischen Blasmusik aufgebaut. Dass diese Behauptung stimmt, davon konnte sich das Auditorium zuvor überzeugen.

Ob er nun Szenen aus der wundervollen Vertonung des Kinderbuchklassikers „Der Wind in den Weiden“ von Johan de Meij dirigierte, in dem man auch akustisch den Unfall der Kröte im geklauten Auto nachvollziehen konnte, oder beim „Blues in the night“ von Arlen & Mercer, bei dem er auch gleich noch das Klarinettensolo beisteuerte – immer zeigt er sich als Dirigent präsent, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängeln, eben der Musik dienend.

So schätzen wir ihn auch als Menschen, und das macht sicherlich auch das Erfolgsrezept „seines“ Orchesters aus, dass den Vergleich mit Profitruppen nicht scheuen muss. Da hatte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone in seinem Grußwort wirklich nicht zu viel versprochen, und auch der Dank des Vorsitzenden Thomas Vogel brachte dies zum Ausdruck.

„Ich wollte aufhören, wenn es am schönsten ist“, sagte Gortheil und „übergab“ damit den Dirigentenstab an Rene Esser. Dass in diesem ein musikalisch kompetenter Nachfolger gefunden wurde, bewies er gleich zu Beginn mit Llanos „Alcazar“ und stellte dann ein ganz besonderes Anliegen des Konzertes vor. Es wurde Geld gesammelt für den Verein Hilfe für Entwicklungsländer e.V. Dieser kümmert sich um die Opfer der Tsunamikatastrophe von 2008 im fernen Myanmar, welche verheerende Schäden hinnehmen mussten.

Und das die Zuhörer auch im zweiten Teil in anständige Spendierlaune versetzt wurden, sorgte die RWE Power Band, eine ehemalige Bergmannskapelle, welche nun aus Profimusikern besteht und mit ihrer Sängerin Linda Nicolet sich gekonnt quer durch Klassik wie Beethovens „Götterfunke“ oder Rimsky-Korsakovs „Hummeltanz“ ebenso spielte, wie sie es bei Pop und Filmmusik ordentlich krachen ließen.

Zum Schluss des durch und durch lohnenswerten Abends erklang ABBAs „Thank you for the music“.

Da möchte der Autor dieser Zeilen nicht nachstehen und zu Bernd Gortheil, welchen er nicht nur als Musiker und Künstler, sondern auch als Menschen sehr schätzt, mit allen anderen sagen: „Danke, Bernd, für die Musik. Und bleib uns noch lange erhalten!“

 

Raphael Bonitz,  NOZ Osnabrück

siehe YOU Tube: http://www.youtube.com/watch?v=07CJEJXYSbA

 

 

siehe You Tube: http://www.youtube.com/watch?v=Kf5E27_yyx0

http://www.youtube.com/watch?v=_5Nm3uH1xXQ

 

Zum ersten Mal durfte die jüngste Bläserbande mit dem „Bläserbanden-Lied“ unter der Leitung von Corina Wullkotte und Christopher Greß ihr Können beweisen. Die Gesichter verrieten volle Konzentration, die Körper waren angespannt. Nach dem letzten Ton atmeten sie tief durch und ernteten strahlend einen dicken Applaus.

Münsterländische Volkszeitung

Startseite
Kontakt
Impressum